Stoppelbearbeitung

Die Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele:

  • 1. Arbeitsgang: Flache, möglichst ganzflächige Bearbeitung (2-4 cm) mit dem Ziel eines ersten Vermischens zwischen Stroh und Erde. Einerseits um die Strohrotte beginnen zu lassen und andererseits um Ausfallgetreide und Unkrautsamen so schnell wie möglich zum Keimen zu bringen. Dieses Ziel erreichen wir mit einem Scheibengrubber der Firma Väderstadt,mit einer Arbeitsbreite von 8,20 m.
  • 2. Arbeitsgang: Ca. 10 Tage danach erfolgt die zweite Bearbeitung mit dem Ziel des Umbruches (Sturtz) des Aufwuchses und einer weiteren tieferen Bearbeitung (ca. 10-15 cm). Dieser Arbeitsgang hat eine erneute und intensivere Vermischung von Stroh, Aufwuchs und Boden zum Ziel. Dabei setzen wir verschiedene Grubberarten ein, je nach Situation, Bodenfeuchte und Bearbeitungsschwerpunkt. (Flügelschargrubber Smaragd 500 der Firma Lemken, Spitzschargrubber Vario 480 der Firma Köckerling)
  • 3. Arbeitsgang: Dieser kann mit den letztbeschriebenen Gerätschaften erfolgen, wenn man auf einen Pflugeinsatz verzichten möchte. Dabei wird mittels Spitzschar der Boden auf eine Tiefe von ca. 18-20 cm gelockert um so gute Aussaatbedingungen zu erzielen.
 

 

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