Geografisches Informationssystem

Agrarantragstellung 2018

In den letzten Jahren ist die Digitalisierung von Agrarantragsdaten immer weiter fortgeschritten. In diesem Jahr wird die Antragstellung nur noch Online möglich sein.

Dazu bieten wir Ihnen unsere Hilfe an.

Künftig wird unterschieden zwischen Betriebssitzland und Belegenheitsland.

Im Betriebssitzland wird der Sammelantrag einschließlich aller Flächen im Betriebssitzland eingereicht.

Im Belegenheitsland befinden sich dann die Flächen, die in anderen Bundesländern bewirtschaftet werden. Der Antragsteller erhält einen Online-Zugang zu der jeweiligen Ländersoftware. Hier sind dann die Flächen digital einzuzeichnen.

Es erfolgt insofern eine digitale Überprüfung aller Schläge in einem Feldblock. Eine numerische Antragstellung kann nicht mehr erfolgen.

Was heißt das?

Für Betriebe die ihre Flächen im Betriebssitzland bewirtschaften und hier beantragen ändert sich nichts.

Für die Betriebe die Flächen im Belegenheitsland bewirtschaften müssen nunmehr diese digital auch im Belegenheitsland beantragen. Insofern müssen diese Schläge digital erfasst werden und die Lagegenauigkeit mit den Nachbarn überprüft werden.

Die Schlaggrößen kommen automatisiert aus den digitalen Flächenpolygonen. Das Überschneiden von Feldblockgrenzen, aber auch die Überschneidung verschiedener Schläge innerhalb eines Feldblocks wird zu Beanstandungen durch die Ämter führen. 

 Aus diesem Grund bieten wir Ihnen folgende Leistungen an:

  • Abgleich der Feldblockkontur und der Feldblockgröße als Basis des Schlages oder der Schläge innerhalb des Feldblocks
  • Digitales Einlesen der Feldblockkonturen
  • Feststellen der jeweiligen Schlaggrenzen
  • Setzen von digitalen Markern, die die jeweiligen Feldstücksgrenzen darstellen
  • Bildung von digitalen Schlägen auf Basis des abgestimmten Feldblocks und der abgestimmten Schlaggrenzen
  • Ausgabe der jeweiligen Schlagkontur(en) oder der festgestellten Grenzpunkte als Shape-Datei zur weiteren Verarbeitung in Ihrer Agrar- oder Antragssoftware

Sie und die anderen Bewirtschafter des Feldblocks erhalten somit, jeder für seinen Schlag, eine digitale Datei (Flächenshape, Punktshape). Diese bildet nun die tatsächliche Schlaggröße des jeweiligen Bewirtschafters im Feldblock ab. Nach dem Import in Ihre Software können Sie nun die Fruchtarten eingeben und Ihren Agrarantrag weiter bearbeiten. Die Summe aller einzelnen Schläge übersteigt die Feldblockgröße nicht, Grenzüberschneidungen durch bewirtschafterabhängige Vermessungen können ausgeschlossen werden, da der Grenzverlauf an Hand der IST Situation von allen Bewirtschaftern gemeinsam festgelegt wird und es nur eine eindeutige Trennungslinie zwischen den Schlägen gibt.

 

Technische Voraussetzungen:

 

Wir verwenden die GNSS Signale von GPS und GLONASS in Verbindung mit RTK Korrektursignalen (Real-Time-Messverfahren, wiederholbare Genauigkeit von 2 cm). Die Abbildung erfolgt im Koordinatensystem ETRS 89/UTM, im Bezugssystem UTM 32.

 

Lesen Sie hier den ganzen Bericht! 

 

 

Gern erläutern wir Ihnen dazu weitere Details, sprechen Sie uns dazu an!

Den Flyer dazu finden Sie hier.

 

 

 

 

 

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